autonom lebn

Ich finde es essenziell zu begreifen dass es stÀndig verÀnderungen geben wird und phasen die sich ablösen, vom anfÀnglichen oder immer wiederkehrenden euphorisch sein, zu zeiten die depressiv und traurig sind, zu alttÀglichen zeiten und immer wieder einem gemisch daraus
und nur weil dinge lange scheisse liefen heisst es nicht dass sie nicht verÀnderbar sind, und dass nur austritt und sitanzierung die einzige möglichgkeit ist
garde sich dann anzunÀhern und sich reinzubegeben bringt transfoirmation und oft neue konstruktive wege,
es gibt unglaublich viel fallstricke, die einem yurĂŒck in ein alktes leben drĂ€ngen wollen

sei es der stĂ€ndige druck von aussen, und von sich selbst, funktionieren xu mĂŒssen, leisten zu mĂŒssen

ebenso der druck von ausen, sobald du in der stadt bist und in der reizĂŒberflutetn „so called „civilised world“ was auch immer yivilisiert bedeuten soll.
Dich der norm anzupassen, es gibt viel mehr vergleichswerte, und differenzen zu den menschen die dich in der stadt uzmgeben, der gelddruck der dich nach unten yieht, der druck nach genesung und heilung, nach entspannungm, in eienr welt die so scheiss unenztspannt ist

grade da ist es immerns wichtig, positive emnergiegebende narrative, geschichten ĂŒber sich und die eigenen werte zu haben, gegroundet zu sein mit dem an was man glaubt und was einem kraft gibt und in zeiten der schwierigen phase drauf greigfen zu können

ich lebe so wie ich lebe, nicht weil es die einzige optiom fĂŒr mich ist, sondernw eil ich es mir so ausgesucht habe, weil ich so frei wie ich sein kann mir die freiheit gegeben habe, mich nicht konform zu verhalten. So ein selbstverstĂ€ndnis kann unglaublich hilfreich sein und sie mit anderen zu teilen!

Genauso ist es in der therapie, bĂŒrgergeld etc und anderen institutionaliserten dingen, du kannst alles machen, wenn du so gegroundet mit dir selbst bist und weisst warum du dinge tustr, wenn du keinen zweifel daran hast, bzw zeifel immer wieder neu reflektierst und wirklich ehrlich entkrĂ€ften kannst. Dann lebst du deine wahrheitr. Und die kann dir keiener nehmen und sie macht dich unglaublich stark, dann kann dich nichts zum wanken bringen,

sobald was in die hochkommt und aufkommt visier es an, beschĂ€ftige dich damit und entscheide danach wie du damit zumgehen willst, es ist aufjedenfall ein hint dass was nicht stimmt, dass du etwas brauchst, das iwas nicht perfekt lĂ€uft uznd sei es eine erinnerung aus der vergangenheit, anscheinend ist sie noch nicht komplett aufgelöst. Und dann kannst du sagen damit beschĂ€ftige ich mich in vier tagen mit der und der freund:in und es geht weiter, wie bei einem fluss, dinge ziehen weiter
.

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Daily struggle – ein Text ĂŒbers ZĂ€h sein

ohne perspektiven ist mensch schnell mal unten angekommen.

da kam was mit voller wucht hat eins umgehauen, ohnmacht, und schock mischen sich mit unglauben und resignation 
und dann heisst es erstmal existieren einfach weiter existieren, wohin egal. ziele werden ĂŒberbewertet. die willenskraft hat sich verschrumpft auf das bisschen energie das nötig ist um einen schlafsack zu finden und das klo, und das kostet schon grĂ¶ĂŸte kraftanstrengung und alle willenskraft die so in einem ist, das alltĂ€gliche conversation machen findet eh ungefragt direkt neben dir statt, das gehört nicht zu den aktiv initiierten handlungen
aber wie geht es weiter
 meistens erstmal irgendwie und lÀnger eben auf einem sehr rudimentÀren level


irgendwann gibt es ein damals war das so und heute ist das so gefĂŒhl. die einer person von damals hat nicht mehr viel mit der person von heute zu tun. und es gibt keine vorstellungskraft darĂŒber je wieder in alten bahnen kreisen zu können

leer und lose fĂŒhlt es sich an und ihres gleichen sucht ihresgleichen. gemeinsam einsam besser als gemeinsam beisammen. und so leben und atmet mensch nebeneinander, gefĂŒhlslosigkeit wird durch soziale reizĂŒberflutung und dauerĂŒberstimulation verdeckt.
was mich mal fröhlich gemacht hat, weiss ich schon lange nicht mehr
 oder sowas in der art

doch schritt fĂŒr schritt, monat fĂŒr monat, lĂ€sst sich ein ganz kleines bisschen besser existieren

und plötzlich willst du nicht mehr nur ĂŒberleben, du willst das gute leben

aber wo gibts das zu holen
 zÀh will ich sein, zÀh werd ich sein.

die perspektiven klau ich mir, ich muss nur noch herausfinden wo, denk ich mir
ich mal sie ab, ich scann sie ein, aber schlau drauss werd ich trotzdem nicht sein

alles bleibt bei der stufe ziele hĂ€ngen, eigene ziele, konkrete ziele, selbstzweckziele. was soll das sein, weiter als bis morgen und bis nĂ€chste woche will ich nicht sein
 und schon gar nicht fĂŒr mich selbst

und dann kommt die innere stimme, die es besser weiss und sagt ich will eigentlich so nicht weiter machen mehr, ich brauche verÀnderung, ich muss was anders machen als bisher


und da frag ich rum und frag mich dumm, die anderen ganz klar, statt auf mich zuhören, ich weiss es ja
 ich brauch ein zimmer, ich brauche ruhe, ausgewĂ€hlten menschenkontakt und ne beschĂ€ftigung, die mich nicht nur am leben hĂ€lt sondern inspiriert, freude schafft, spass macht

bin ich mir das wert, bin ich mir wichtig genug, ist das priorisierbar
keine kraft fĂŒr fragezeichen, ich warte ab und sobald die verzweifelung wieder da ist weiss ich ja
 es sollte priorisierbar sein

in zehn jahren will ich nicht immer noch hierstecken und nicht wissen wohin mit mir

ich will leben, ich will spass, ich will sinn

ich will nicht stĂ€ndig mich in riesigen menschengruppen bewegen um mich an menschen anzulehnen und von ihnen energie zu saugen, und genauso will ich nicht all meine letzten energiereserven fĂŒr andere ausgeben, weil nichts mehr ĂŒbrig bleibt und das spiel nur wieder von vorne geht, sich bei wem energie abziehen und sie bei wem anders wieder ausgeben

ich will selbst energie kreieren, aus eigenen aktivitĂ€ten energie schöpfen
. laufen immer weiter immer wieder laufen
 kopf unter im wasser sein, schwimmen und untertauchen
. lieder singen, laute lange lieder
. theater spielen mit allen meinen leuten
 neue kreise neue menschen treffen, kennen lernen und mögen lernen
 tanzen gehen ausgelassen tanzen gehen 
 neues tun immer wieder neues tun
. reisen gehen alleine auf der seite stehen
 struktur, commitment, rituale, vertrauen, in mir und in euch und in uns

es gibt viele namen, viele wege, tausend krÀfte tausend ströme
the strong you is inside, you just hav’n met her,
we control the storm cause we are the weather

you call it depression, i call it dailyday struggle, the selfmaded surviving coinfluenced by our friend called trauma

bis ich eines tages entscheide aufzuhören, loszulassen, mich zu lösen und wieder freier zu atmen
bei mir zu sein, fĂŒr mich zu sein, fĂŒr das gute leben

lass uns gegenseitig unterstĂŒtzen zĂ€h zu sein

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-Wir sind ganz hoffnungsvoll hoffnungslos-

Ein befreundeter Mensch fragt: «Worum geht der Text«
Ich so: «Es geht um Hoffnungslosigkeit«
Mensch so: «Was ist das, dafĂŒr mĂŒsste ich erst einmal wissen was Hoffnung ist«

Das Szenario fĂŒr die Zukunft ist alles andere als vielversprechend. Grenzen werden geschlossen, Lebensfokus wird sich zur Nordhalbkugel richten. Menschen der SĂŒdhalbkugel werden sich auf den Weg in lebensfĂ€higere Erdteile machen wie Canada und Europa und vor verschlossenen TĂŒren stehen. Etwa in der Jahrhundertwende wird erwartet, dass die 4° Grenze ĂŒberwunden sein wird, und Kriege um Wasser und Land und Boden werden zunehmen. Menschen werden nicht miteinander zusammen arbeiten, so wie sie auch in Vergangenheit nichts gegen die menschgemachten Klimakrise unternommen haben. Es lebt sich besser im Status quo mit Greenwashing und weiter so. Das Problem ist zu komplex um leicht von Menschen verstanden zu werden. Es ist kein gradliniger Verlauf, auf den sich ĂŒbersichtlich drauf vorbereitet werden könnte, kein Meteoriteneinschlag der in 60 Jahren vorhergesehen ist, auf den sich die Weltgemeinschaft einstellen könnte, es ist ein multidiemensioneller multifaktorieller sich bedingender systemischer Prozess.

Multiressistente Viren, Atom-,Biologische und Chemische Waffen, Super Vulkane und Supererdbeben, Faschismus, KIs und Roboter, Überwachungskapitalismus, der Wahnsinn einzelner Superreiche, Emus die die Weltherrschaft an sich reissen und Raubbau an der Erde.

Psychisch ist es fĂŒr den Menschen nicht greifbar, es wirkt ĂŒberfordernd und macht ohnmĂ€chtig, VerdrĂ€ngung ist dabei der Umgang damit, die Kompensation.
Angesichts dieser Perspektive ist es fĂŒr viele schwer sich in all dem verorten zu können und Sinn fĂŒr sich zu finden wie sich leben soll in all dem Trouble.

-Hier ein Versuch: Hochkulturen wurden schon in der Vergangenheit abgelöst von Phasen des Zusammenbruchs und Neuformung. Das ist wie bei den Bakterien im Reagenzglas, irgendwann ist finito. Und so ist das eben auch bei Menschen. (Quelle Wikipedia)

-Die Buddisten sagen radikale Selbstakzeptanz hilft uns damit umgehen zu lernen, auch Anarchos folgen einer Ă€hnlichen Maxime. Wenn alles beschissen ist, wir alle KrĂ€tze haben, (erst hat eins KrĂ€tze dann kuscheln wir und dann haben alle KrĂ€tze und dann kollabiert die KrĂ€tzekolonie und wir spalten uns) dann sind wir wenigstens alle zusammen mit KrĂ€tze. Und das ist doch schon ein kleiner Trost (fĂŒr die KrĂ€tze oder fĂŒr uns ist noch nicht gewiss).
Denn trotz allem, können wir dann wenigstens fĂŒr unsere Liebsten, mit denen wir aktuell zusammen hĂ€ngen eine halbwegs schöne Zeit verbringen, fĂŒr heute, hier und jetzt.

-Und zu wissen, dass irgendwann alles ein Ende hat( zumindestens die Menschheit) und die Welt trotzdem weiter geht und in ein paar tausend Jahren sich erholt hat, ist doch auch schonmal beruhigend. Die paar Massensterben haben auch dazu gefĂŒhrt dass sich daraus heraus eine noch viel grĂ¶ĂŸere Artenvielfalt ergeben hat.

-Und wĂ€hrrenddessen können wir uns nun ĂŒberlegen was wir so mit der Zeit die uns zur VerfĂŒgung steht machen wollen. Sich neue Sachen und Wissen aneignen, Partys feiern, und was wir eben so machen wollen, weil wir können alles machen, worauf wir bock haben, wir mĂŒssen nicht die Welt retten, wir können auch einfach zueinander nett sein und Sachen machen und eine Revolte starten oder eben auch nicht.

-Und wir können uns darĂŒber freuen, dass wir Menschen sind und keine Maschinen, und uns unsere eigene menschlichkeit straucheln und fallen lĂ€sst und das ist doch eigentlich ganz liebenswert und schön, (obwohls auch sehr hĂ€sslich ist, weil dabei sehr hĂ€sslich mit Mitmenschen umgegangen wird; das ist leider eine einzigartigkeit fĂŒr die Tierart Mensch, denn kein anderes Tier handelt so grausam wie wir). Wie dem auch sei, alles wird gut, (oder auch nicht) und deswegen können wir froh sein, dass wir Menschen mit so hochkomplexen Problemen nichts anfangen können und die Erde sich auch ohne uns weiterdreht, und wir endgĂŒltig wieder auf dem Boden der Tatsachen angelangt sind, dass wir Teil des tierischen Zykluses sind und auch vom aussterben bedroht sind.

Und da jeder revolutionÀre Text ein Abschlussparole braucht, heisst es nun hier
Setzt die Menschheit auf die Rote Liste!

Danke
.



PS: Radikale Akzeptanz heisst auch das wir akzeptieren dĂŒrfen, dass auch der Kapitalismus mit all seiner globalen Vernetzung eines Tages global kollabieren wird.
PPS: I love Nihilism
PPPS: Es gab ewig nicht mehr so viel gemeinsam zu lachen ĂŒber diesen Abfuck wie heute beim Schreiben dieses Textes! Und das ist wirklich ernst gemeint, danke an alle die daran gewirkt haben : )


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mich frei jeden tag neu entscheiden:

ich möchte jeden tag neu und autonom mich fĂŒr die art zu leben entscheiden können,
in der ich mich auf dauer bewege,

ich möchte jeden tag neu und autonom mich fĂŒr die art zu leben entscheiden können
ohne dass diese art zu leben fĂŒr mich alternativlos scheint,
ohne einflĂŒsse, bedingungen und zwĂ€nge, die mich dorthin hin drĂ€ngen
und ich mich am ende noch gezwungen fĂŒhle so zu leben
ICH MÖCHTE MICH FREI JEDEN TAG NEU DAFÜR ENTSCHEIDEN KÖNNEN AUS ÜBERZEUGUNG
weil ich es jeden tag neu so wĂ€hle, und jederzeit handlungsfĂ€hig bin es Ă€ndern zu können, weil denkbare alternativen existieren, ich möchte mich nicht versteifen auf DIE eine art zu leben, DIE eine richtige, sondern zurĂŒckhaltend mich fĂŒr meine art entscheiden jeden tag neu!

das ist meine quintessenz, linie, intuition
jederzeit wenn ich mich in eine sackgasse manövriere möchte ich sie als diese erkennen und mich aus dieser rausbewegen
dinge nicht dogmatisch ausschlagen, verkopft verneinen und aus dem weg gehen und gleichzeitig nicht meine eigene linie verlieren, mich offen auf situationen einlassen und mich ĂŒberaschen lassen was kommt

brĂŒcken die mich verbinden mit der lebensweise anderer nicht ohne rĂŒckweg einzureißen
Sondern bewusst zu halten und bei bedarf zu gehen, und gleichzeitig bei mir und meinen werten zu bleiben

und dafĂŒr braucht es meiner ansicht nach unabdingbar UNABHÄNGIGKEIT und DEZENTRALITÄT, das setzen auf soziale netzwerke und den mut mich und alles immer wieder neu zu hinterfragen, nichts in stein gemeisselt zu sehen also IN BEWEGUNG zu bleiben

schwere dinge anzugehen und leichte dinge zu geniessen,
aus der komfortzone mich mitreissen zu lassen
und viele verschiedene erfahrungen zu machen, die beweisen,
dass so viel mehr denkbar und möglich ist

UNABHÄNGIGKEIT
bedeutet fĂŒr mich DEZENTRALITÄT,
JE DIVERSER DAS SYSTEM, DESTO STABILER IST ES

ich möchte meine BedĂŒrfnisse auf verschiedene Situationen dezentralisieren
und flexibel wechseln können
meine BedĂŒrfnisse wollen von vielen verschiedenen SĂ€ulen getragen sein
wenn eine SĂ€ule bricht, halten die anderen den Raum aufrecht

ich möchte mich nicht von nur einem projekt, nur von einer bezugsgruppe, einer geldquelle, nur einem system, nur einer ideologie, nur von einer situation einnehmen lassen, ob finanziell, materiell oder wohnlich, ob aktivistisch, freizeitig, romantisch oder sozial, ich möchte stabil und sicher manövrieren und viele verschiedene ersatzteile bei mir haben, mit denen sich unterschiedlich wirken lÀsst

ich bin frei,
wenn ich mich frei fĂŒhle
und sicher und stabil

ich fĂŒhle mich frei,
wenn ich nicht von einzelnen personen/projekten/orten unglaublich abhÀngig bin
wenn ich nicht aus angst handle sondern aus gelassenheit und lockerheit,
weil ich es so will,
bewusst entschieden!

Statt ohnmÀchtig reingeworfen und nicht mehr fÀhig rauszukommen

deswegen werde ich daran arbeiten noch freier zu werden, denn das macht mich sicher

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Orientierungslos ….

aber ist schon ok

Gib mir einen Beat
und ich singe meine Lines
Ohne Licht und Kompass
aber mit ner Leichtigkeit

Nirgendwo Balance
alles schwummrig grau
und ich frage mich dabei
Was soll denn diese Show?

Jeden Tag aus Neue
große Fragerei
Tausend dunkle Lichter
in meinem Alttagsbrei

Refrain:
SpĂŒrst du diesen Vibe
Weisst du was ich meine
Morgen dies und das
und gestern heiterkeit
2x

Komm mir nicht mit dieser Art
Rational und Akkurat
Leben gibt ein Scheiss darauf
lass dich nicht drauf ein zum Kauf

ErzĂ€hlen können sie viel draĂŒber
wie es sein soll und so weiter
doch am ende kannst nur du
rauskommen aus dem schein und so

Refrain:
SpĂŒrst du diesen Vibe
Weisst du was ich meine
Morgen dies und das
und gestern heiterkeit
2x

Und ich frage das Universum
um ein klitze kleines stĂŒck
nach etwas orientierung
und einem guten grund zum Ruck

Und ich frage das Universum
nach Support und etwas Hilfe
nach etwas Heiterkeit
und einen Plan und einen Stift

Und weisst du was es sagt?
weisst du was es macht?
Es antwortet mit nichts
gibt mir diesen Beat
im schwummrigen Licht

ahaaa jaaaaa haaaaahaaaa haaaaaahaa

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Lost sein aka die Suche nach “IdentitĂ€t!?”

Ja denn wir können alles sein, alles ist möglich, grade deswegen weil wir uns dem bewusst sind, ist es so eine schwierige entscheidung wer wir sein wollen, welche seite wir nachgehen wollen und bisher habe ich das eher unbewusst entschieden und bisher mich immer nur fĂŒr die rĂ€ume entschieden, in denen ich mich aufhalten möchte und gleichzeitig ist das ja genau das was entscheidet wer ich sein will, die umgebung, die ich mir aussuche, die leute mit denen ich mich umgebe, der lebensstil den ich verfolge
.

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Outcall to Fridays for Future Frankfurt because of Racism at their demo on 28.01.2023

Today people from Fecher went to a FFF demo about Police Represion. We wanted to hold our speech in German and English. The person that was going to hold the speech in English arrived just at the end of our speech and only managed to ask the organisers that we wanted to do the speech in english once another speech started. The organisers said it is not possible to hold the speech in English because it would take too long! What the hell is this racist shit. There was a group of people who attended the demo that did not speak German and would have liked to hear our speech in English. One of them went to the organisers to say they would like to hear the Fecher speech in English. The organisers told them that it would happen. After all the speeches were held the person went to the organisers thinking it was time to hold the speech. The organisers said “not now but maybe later”. The person said “if you can not say yes I can do the speech then I will leave because of your racisim, I feel very excluded by this”. One organiser then said “Ok, then have a good day, goodbye”. 
We are doing this outcall publicly because we feel this would be the strongest way to adress this racism and to smash this behaviour out of our Climate Justice Movement and Left scene. This is shocking and un-acceptable that this happened in a soo called “left demo” in 2023! The person who was affected by this racisim felt silenced, excluded and small when this happened and left the Demo with a small group who also left in Solidarity. This is not the first time that organisers of a “Climate Justice Movement” demo silenced a non-german speaking person and did not allow them to talk and honestly we do not think it will be the last. 
We as the Climate Justice Movement are very priviliged in our activism, we have to acknowledge our privilege and use it to help less priviliged people and movements. Alot of us have our rooms that we can go to, have enough money to travel all over Germany supporting the movement and speak German.  The least that this movement can do is make space in their demo’s for non-german speeches to be shared. We are willing to have a reflection round with FFF but only if they accept that they where racist and in the wrong on this situation and they contact us. 
I hope you have a good day too 😉
Goodbye

Aufruf zu Fridays of Future Frankfurt wegen Rassismus auf ihrer Demo am 28.01.2023

Heute waren Leute von Fecher auf einer FFF-Demo zum Thema Polizeirepression. Wir wollten unsere Rede auf Deutsch und Englisch halten. Die Person, die die Rede auf Englisch halten sollte, kam gerade am Ende unserer Rede an und schaffte es nur, die Organisator*innen zu fragen, ob wir die Rede auch auf Englisch halten können, nachdem  die nĂ€chste Rede schon angefangen hatte.Die Organisator*innen sagten, es sei nicht möglich, die Rede auf Englisch zu halten, weil es zu lange dauern wĂŒrde! WTF ist diese rassistische Scheiße. Es gab eine Gruppe von Leuten, die an der Demo teilnahmen, die kein Deutsch sprachen und unsere Rede gerne auf Englisch gehört hĂ€tten. Eine*r von ihnen ging zu den Organisator*innen, um zu sagen, dass sie die Rede vom Fecher gerne auf Englisch hören wĂŒrden. Die Organisator*innen sagten ihnen, dass dies geschehen wĂŒrde. Nachdem alle Reden gehalten worden waren, ging die Person zu den Organisator*innen weil sie dachte, es sei Zeit, die Rede zu halten. Die Organisator*innen sagten “nicht jetzt, vielleicht spĂ€ter”. Die Person sagte: “wenn ihr mir nicht zusichern könnt das ich die Rede halten darf werde ich wegen eures rassistischen Verhalten gehen. Ich fĂŒhlemich sehr ausgeschossen”. Der*Die Organisator*in sagte: “Ok,schönen Tag und TschĂŒss”. 
Wir machen diesen Aufruf öffentlich, weil wir der Meinung sind, dass dies der beste Weg ist, diesen Rassismus anzusprechen und dieses Verhalten aus unserer Klimagerechtigkeitsbewegung und der linken Szene zu verbannen. Es ist schockierend und unfassbar, dass dies auf einer so genannten “linken Demo” im Jahr 2023 passiert ist! Der*Die Betroffene fĂŒhlte sich zum Schweigen gebracht, ausgegrenzt und klein gemacht und verließ die Demo mit einer kleinen Gruppe, die ebenfalls in SolidaritĂ€t ging. Dies ist nicht das erste Mal, dass eine nicht-deutsche Person auf einer “Climate Justice Movement”-Demo zum Schweigen gebracht wurde und nicht zu Wort kommen durfte und ehrlich gesagt glauben wir nicht, dass es das letzte Mal sein wird. 
Wir als Klimagerechtigkeitsbewegung sind in unserem Aktivismus sehr privilegiert, wir mĂŒssen unser Privileg anerkennen und es nutzen, um weniger privilegierten Menschen und Bewegungen zu helfen. Viele von uns haben ihr eigenes Zimmer, haben genug Geld, um durch ganz Deutschland zu reisen und die Bewegung zu unterstĂŒtzen und sprechen Deutsch.  Das Mindeste, was diese Bewegung tun kann, ist, auf ihren Demos Raum fĂŒr nicht-deutsche Reden zu schaffen, um sie zu teilen. Wir sind bereit, eine Reflexionsrunde mit FFF zu fĂŒhren, aber nur, wenn sie einsehen, dass sie in dieser Situation rassistisch und im Unrecht waren und sich mit uns in Verbindung setzen.
 Hoffe ihr habt auch einen schönen Tag 😉
TschĂŒss

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

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Der Fecher ist gerÀumt

Triggerwarning: Polizeigewalt (psychisch und physisch), KnÀste, Schusswaffen, lebensgefÀhrliche Situationen

Der Fecher ist gerĂ€umt. Ein Ort der fĂŒr uns und viele andere so viel bedeutet hat. Ein anarchistischer Freiraum, Wohnraum und ein Ort an denen sich nicht nur eingefleischte, durchreflektiere Stadtlinke wohlfĂŒhlten, wurde mithilfe eines massiven Polizeiaufgebot gerĂ€umt. Doch von vorne. Am 19. Januar fing die RĂ€umung an. Um 5 Uhr und ohne Licht marschieren hunderte BFE Cops ins Barrio, wĂ€hrend sich gleichzeitig die Baumaschinen von Cattau Garten- und Lanschaftsbau warmliefen. SEK und Klettercops ließen auch nicht lange auf sich warten. Autobahn und Borsigallee wurden gesperrt und ZĂ€une errichtet. 1800 Cops sollten den ersten Tag der RĂ€umung absichern. Das Vorgehen der Polizei am ersten Tag lies schon nur ein Fazit zu: Ob im Baum oder in der Gesa, unsere Unversertheit, Sicherheit und unser (Über)leben waren allerhöchstens Nebengedanken. Zum Beispiel wurden Traversen geschnitten auf denen Menschen standen, es wurden BĂ€ume gefĂ€llt direkt neben besetzten Strukturen. Auf eine Person, die sich auf einer Traverse befand wurde sogar mit einer Schusswaffe gezielt, mit der Ansage sich den Seilen der Cops nicht zu nĂ€hern, sonst wĂŒrden diese schießen! Das schlimmste aber war, dass einer Person in der Gesa lebenswichtige Medikamente verwehrt wurden, weswegen diese eine Nacht im Krankenhaus verbringen musste. Wer so leichtfertig mit Menschenleben umgeht, erntet garantiert unseren Hass!

Der nĂ€chste Tag hielt dann einen neuen Kriminalisierungsversuch bereit: Menschen wurde nun auch Hausfriedensbruch vorgeworfen. Dies bedeutete ĂŒber 26 Stunden Gesa mit brennenden Licht in der Zelle die ganze Nacht und als Krönung des Psychoterrors, das Vorlegen eines Haftbefehls bis zum Prozessbeginn (also mehrere Monate!) wegen nicht angeben der Personalien. Die hessische Justiz benutzt hier den zu keinem Zeitpunkt erfĂŒllten Tatbestand des Hausfriedensbruch einzig und allein dazu die Taktik der Personalienverweigerung effektiv zu unterbinden, oder nur verbunden mit mehreren Monaten U-Haft zu zulassen. Eine Person hat deswegen knapp sieben Tage in U-Haft verbracht. Wir werten all dies als einen gezielten Angriff auf eine Aktionsform und Bewegung die der BRD immer mehr in die Seite sticht und nur weiter wĂ€chst. Alle Repressionsorgane arbeiteten hier in voller Harmonie: Von den Cops, die uns gewalttĂ€tig rĂ€umen, mit psychischer Gewalt zusetzen, die uns einsperren, uns drangsalieren und unsere Leben gefĂ€hrden. Über die hessische Justiz die ihre eigens konstruierten Gesetze bricht, alles durchwinkt was Polizei und Staat sich aus den Fingern saugen und versucht Menschen fĂŒr Lappalien monatelang Wegzusperren. Bis hin zur staatseigenen Autobahn GmbH die sich als Antragstellerin des Hausfriedensbruch einreiht in das Spiel.

FrĂŒh ließ sich erahnen mit wieviel politischem Druck die RĂ€umung durch Behörden und Gerichte geboxt werden sollte. Zwei abgelehnte Eilklagen, Umweltministerium und Polizei die Druck auf die Forstbehörde ausĂŒbten um eine AllgemeinverfĂŒgung/Waldsperrung ganz nach ihren WĂŒnschen und Vorstellungen zu bekommen , sind sicherlich die beiden erschreckendsten FĂ€lle.

Am Ende der RĂ€umung bleiben nun Anklagen, Verletzungen, TrĂ€nen und Schmerz ĂŒbrig aber auch ein ungebrochener Wille weiter zu machen gepaart mit der Überzeugung hier genau im wunden Punkt dieses Dreckssystems rumzustochern. Es bleibt außerdem den Wald nicht einfach aufgegeben zu haben und den Cops drei ganze Tage alles an KapazitĂ€ten, Geld und Nerven gekostet zu haben. Ihnen auf den Traversen davon gerollt, sie mit dem Wurfhaken ausmanövriert und ordentlich gepöbelt zu haben, lĂ€sst uns in diesen Tagen hĂ€ufig hĂ€misch grinsen und macht Lust auf mehr (Skillshares fĂŒr alles kommen sicherlich 🙂 ).

Keine RĂ€umung werden wir vergessen, vergessen werden wir auch nicht die Tage in der U-haft oder Gesa, keine gerĂ€umte Struktur und keinen einzigen gefĂ€llten Baum. Aus jeder RĂ€umung werden wir neue Besetzungen sprießen lassen. Mit neuen Ideen, neuer Wut, neuen GefĂ€hrt*innen und Erfahrungen werden wir in die nĂ€chsten KĂ€mpfe gehen. Auf das neue autonome RĂ€ume aus dem Asphalt brechen und das unertrĂ€gliche Normal dieser Gesellschaft ins Wanken gerĂ€t! Auf das die Mauern und ZĂ€une des rassistischen Knastsystems ein fĂŒr alle mal zur Staub zerfallen!

Feuer der Repression, Flamme allen KnÀsten!

FĂŒr Zorn, Liebe und Anarchie!

(ENGLISH TRANSLATION)

Fecher is evicted

Trigger warning: police violence (psychological and physical), jails, firearms, life-threatening situations.


The Fecher has been evicted. A place that meant so much to us and many others. An anarchist space, living space and a place where not only die-hard, thoroughly reflected urban leftists felt comfortable, was evicted with the help of a massive amount of police forces. But lets start from the beginning. On January 19, the eviction began. At 5 a.m. and without lights, hundreds of BFE cops marched into the barrio, while at the same time the construction machines of Cattau Garten- und Lanschaftsbau were warming up. SEK and climbing cops did not wait for long to join them. Autobahn and Borsigallee were closed and fences erected. 1800 cops were in the forest to secure the first day of the eviction. The actions of the police on the first day already allowed only one conclusion: Whether in the tree or in the Gesa, our safety and our survival were at most secondary thoughts. For example, traverses were cut on which people were standing, trees were cut down right next to occupied structures. One person who was on a traverse was even pointed at with a firearm, with the announcement not to approach the ropes of the cops, otherwise they would shoot! But the worst thing was that one person in the Gesa was denied vital medication, so they had to spend a night in the hospital. Those who are so careless with human lives are guaranteed to earn our hatred!


The next day then held a new criminalization attempt: People were now also accused of trespassing. This meant over 26 hours Gesa with burning light in the cell the whole night and as the final part of the Psychoterrors, the presenting of an arrest warrant up to the beginning of the process (thus several months!) because of not giving them their peronal data. The Hessian justice uses here the at no time fulfilled accusation of trespassing only to effectively prevent the tactics of the personal data refusal, or to permit it only in connection with several months of pre-trial detention. One person spent almost seven days in custody because of this.

We see all this as a targeted attack on a form of action and movement that is increasingly stabbing Germany in the side and is only continuing to grow. All the organs of repression worked here in full harmony: from the cops who violently evicted us, who inflicted psychological violence on us, who imprisoned us, harassed us and endangered our lives. From the Hessian justice system that breaks its own laws, waves through everything that the police and the state can think of, and tries to lock people up for months because of trivialities. Up to the state-owned highway GmbH which joins as applicant of the trespass to the game.


Early on it could be seen with how much political pressure the eviction was to be legaised and legitimated by authorities and courts. Two rejected urgent lawsuits and the Ministry of Environment who along with the police exerted pressure on the forest authority to get a allgemeinverfĂŒgung/cloig of the forest for the public exacty how they envisioned it, are surely the two most frightening cases.


At the end of the eviction now lawsuits, injuries, tears and pain remain but also an unbroken will to continue the fight paired with the conviction to be stabbing directly into an open wound of this shitty system. What also remains is hat wwe did no desert the forest but instead cost the cops three whole days everything in capacities, money and nerves. To have rolled away from them on the traverses, to have outmaneuvered them with the throwing hook and to have shouted and screamed at them properly, makes us often grin maliciously these days and makes us want to do more (skillshares for everything will surely come 🙂 ).

We will not forget a single eviction, we will not forget the days in the U-haft or Gesa, no evicted structure and not a single felled tree. From each eviction we will sprout new occupations. With new ideas, new anger, new companions and experiences we will go into the next struggles.Lets fight so that new autonomous spaces break out of the asphalt and the unbearable normal of this society starts to shake! Let the walls and fences of the racist prison system crumble into dust once and for all!
Fire to the repression, flame to all prisons!

For anger, love and anarchy!

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Im Labyrinth (Text eines Waldbesetzis)

Manchmal, wenn ich so nach draußen blick, in die vollen Straßen schaue,
die StĂ€dte aus Beton, dann wird mir ganz kalt, ich glaub, wir ha‘m den Kampf schon verlor‘n.
Manchmal, wenn ich in deine leeren Augen blick, die auch keinen Plan ha‘m wo lang,
dann ĂŒberkommt mich ein GefĂŒhl der Angst und Hilflosigkeit,
viel zu lang schon suchen wir nach dem Pfad, raus aus diesem Labyrinth,
dem Weg zu einem besseren Leben,
doch wenn ich so in die Straßen blick und mich mal umschaue,
dann wird mir ganz schnell kalt.

Wir haben BaumhÀuser gebaut und Maschinen blockiert,
so oft vielen wir hin, immer wieder aufgestanden und ĂŒber unsere Perspektivlosigkeit pleniert,
Ach verdammt, wie oft dachte ich, es geht nicht mehr,
das geht hier alles viel zu schnell,
Das ist mir alles viel zu viel,
da kommt auch schon das Bullenschwein, haut mir zur BegrĂŒĂŸung eine rein und zerrt mich raus
Bin unten, die HÀnde voller Sekundenkleber, sie zerstören das Baumhaus und bringen mich in die GeSa.

Jetzt sitz ich da, der Bulle fragt nach meinem Namen, ich sage nix und stell mir vor, ich wÀr wo anders.
Sie brechen mir fast den Arm, ich denke an lodernde Flammen,
die den ganzen Scheiß zerfressen, bloß nichts ĂŒbrig lassen,
wie das System tausende von Individuen zerfrisst.

Manchmal, wenn ich so auf all die Narben blick, die ich trag aus meinem Widerstand,
frag ich mich, wozu das alles gut war.

Doch dann, wenn du mich anschaust, mit diesem Feuer in den Augen, wir die ganze Nacht da sitzen, Lieder singen am Feuer und alle zusammen einen rauchen,
im Angesicht der Bestie, trotzdend aller Staatsgewalt,
dann weiß ich, dass ich richtig bin,
genau hier in diesem Wald.

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Pressemitteilung: Dieses Wochenende Keine RĂ€umung und Rodung im Fechenheimer Wald!

Pressemitteilung von Freitag, dem 13.01.2023

+++ Dieses Wochenende keine RĂ€umung und Rodung im Fechenheimer Wald +++

Auf Anfrage der Aktivist*innen im seit September 2021 besetzten Fechenheimer Wald teilte der Verwaltungsgerichtshof in der Sache des Heldbock-Verfahrens mit, dass die Autobahn GmbH zusagte, bis einschließlich Montag nicht zu Roden. Das Gericht muss zunĂ€chst zu einer Entscheidung kommen.

Parallel dazu lĂ€uft am Verwaltungsgericht Frankfurt ein Eilantrag der Waldbesetzer*innen gegen die AllgemeinverfĂŒgung des Forstamts, eine Aktivist*in fordert freien Zugang zu deren Baumhaus, das Gericht entscheidet in dieser Sache frĂŒhstens Montag Vormittag. Bis dahin hat die Polizei zugesichert von Vollzugsmaßnahmen, also einer RĂ€umung abzusehen.

“Die Arbeiten stehen still, erneut muss die BĂŒrokratie zunĂ€chst einmal innehalten.
Wir sind hier weiterhin vor Ort, wir sind bunt laut und vielfĂ€ltig. Wir freuen uns, wenn Menschen vorbeikommen.”, erklĂ€rt Viola, eine Aktivistin im Wald.

Bis zu einer Entscheidung der Gerichte ist fĂŒr die Aktivist*innen im Wald klar, dass die Arbeiten vorerst still stehen. Wie es danach weitergeht, ist bisher unklar. Bea, eine andere Aktivistin aus dem Wald, ist zuversichtlich: “Wir sind hier jetzt schon eine ganze Weile. Das hier ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Wir sind ausdauernd, weil wir tief entschlossen sind. Wir wollen eine Welt, in der wir auch in 50 Jahren noch leben können. Wenn meine Enkel mich spĂ€ter einmal fragen, was ich denn so gemacht habe, als es noch Eisberge gab, werde ich antworten, dass ich gegen die Autobahn gekĂ€mpft habe.
Unser Haus steht schon lange in Flammen. Deswegen ist es Zeit, raus zu gehen und zu handeln. Das passiert ĂŒberall. Was hier passiert, ist ein Klimawandel zwischen uns. Wir leben eigenverantwortlich und möglichst hierarchiefrei, in Liebe zueinander und das schafft eine soziale Basis die uns Kraft gibt fĂŒr den Widerstand.”

RĂŒckfragen gerne an:
Telefon: 015212065821
Mail: fecher_presse@riseup.net

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